DIE WEIßEN ROSEN
Themen Andersdenker-Stammtisch
http://www.dieweissenrosen.de/themen-andersdenker-stammtisch.php

© 2015 DIE WEIßEN ROSEN
Startseite  - Kontakt  - Impressum
 
 
 
Infos
 

Themen Andersdenker-Stammtisch

07. Juni 2016

Thema: Das Salz des Lebens. Fakten und Geschichten rund um eines unserer wichtigsten Lebensmittel.
Ein Vortrag von Frank Wernecke


05. Juli 2016

Thema: Alternative Heilmethoden von einer Schulmedizinerin
Referentin: Frau Dr.med. Gabriele Fischer aus Burg


Kräuterseminar – Stammtisch 07.04.2015

Eine kleine Einführung in die große Kräuterwelt

Wann, wo und wie können Kräuter gesammelt werden?
Wie werden sie aufbewahrt, zubereitet und welche Verwendung finden sie?

Seit Jahrtausenden schenkt uns die Natur in großer Vielfalt Gewürz- und Heilkräuter für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden, zur Heilung und Genesung.
Zur Vorbeugung können wir täglich unsere Speisen mit den verschiedensten Kräutern würzen.
Im Wellnessbereich, in der Badelandschaft, in der Kosmetik und in den Küchen der Gastronomie sind Kräuter nicht mehr wegzudenken.

Kräuter richtig angewendet, sind sie für unsere Gesundheit und Wohlbefinden das Beste was uns die Natur schenkt.

• sie verfeinern unsere Speisen, machen sie schmackhafter, wertvoller und bekömmlicher
• wirken appetitanregend und verdauungsfördernd
• stärken das Immunsystem und unsere Abwehrkräfte
• sorgen für die Gesundheit der inneren Organe
• wirken blutreinigend, blutbildend und blutdruckregulierend
• kräftigen und beruhigen unser Nervensystem
• stärken unsere Knochen
• geben Haut und Haar ein gesundes Aussehen
• Kräuter regen all unsere Sinne an und vieles mehr …

Wie und wo verwenden wir Kräuter?

• Zur Teeaufbereitung, als Aufguss oder Abkochung
• Für Kräuteröle und Essig
• Kräuterpulver (als Geschmacksverstärker – Siehe Rezept!)
• Tinkturen, Salben und Creme
• Auflagen und Wickel
• Säfte
• Bäder, als Vollbad oder Sitzbäder
• Für eine Frühjahrskur zur Stärkung von Körper, Geist und Seele

Die Natur ist ein gedeckter Tisch, bedienen wir uns mit Achtung und Dankbarkeit.

Kräuter können zu den unterschiedlichsten Zwecken gesammelt werden und wir sollten nur so viel ernten, wie gebraucht wird und das im weiteren Umfeld, do das kein Kahlschlag entsteht.
Die nächsten Kräuterfreudigen können sich daran erfreuen und die Natur dankt es uns.

Kräuter sammeln

Erste Voraussetzung ist das Kennen der Kräuter und welche Kräuter möchte ich wofür verwenden?

Wo und in welcher Umgebung kann ich sammeln?

• Z.B. im eigenen Garten, auf ungedüngten Wiesen, an Feldrändern, in Parks (soweit keine Hunde spazieren gehen)
• Nicht mehr als gebraucht wird
• Welche Pflanzenteile möchte ich wozu sammeln?
• z.B. für die Küche, als Heilpflanze oder Räucherpflanze
• zur Teezubereitung, als Aufguss oder Abkochung
• Teekräuter nur für den Jahresbedarf sammeln
• Brauche ich nur die Blätter, Blüten, Früchte, Rinde oder Wurzeln?

Wann kann ich sammeln?

• An trockenen, sonnenreichen Tagen
• Vormittags, wenn die Kräuter tautrocken sind
• nicht in der Mittagssonne
• Wer mag kann auch die Mondphasen beachten

Wie soll ich Kräuter aufbewahren, um ihre Wirkung zu erhalten?

• Zum sammeln einen Korb, Papiertüte oder Stoffbeutel und eine Schere nehmen
• Zum Wurzeln sammeln eine kleine Schaufel oder Spaten
• Heilpflanzen separat sammeln, erspart später auseinandersortieren
• Bei richtiger Aufbewahrung halten sie lange ihre Aromen und Wirkstoffe

Wie werden Kräuter getrocknet?

• Im Schatten bei leichtem Luftzug, Sonneneinstrahlung schadet den Inhaltsstoffen
• Je nach Größe der Kräuter kleine Sträuße binden und zum Trocknen aufhängen
• Kleine Kräuter auf Fließpapier oder Fliegengitterstoff (in einen Rahmen gespannt),
• Kräuter darauf legen, hin und wieder wenden, sie sollten innerhalb von 3 Tagen trocken sein
• Sind die Kräuter raschel trocken, dann in Karton oder Papiertüten füllen
• Mit Inhalt und Datum beschriften und trocken lagern
• nach Ablauf eines Jahres, wenn die neue Ernte beginnt, können übriggebliebene Kräuter für ein sinnliches Badevergnügen verwendet werden oder diese 24 Stunden einweichen und mit zum Gießwasser für den Garten verwenden
• zum Baden können die Kräuter in kleine Säckchen gefüllt werden und unter das heiße einlaufende Wasser gehängt werden. (Ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele)

Rezept – Geschmacksverstärker-Naturell

Petersilie, Sellerieblätter, Liebstöckel trocknen und zu Pulver vermahlen, ersetzt Glutamat und Kochsalz. (Glutamat ist ein giftiges Suchtmittel, es wird künstlich Appetit erzeugt, es wird mehr gegessen und macht somit abhängig.) Zum genannten Grundgewürz kann jeder nach Fantasie und Geschmack vieles hinzufügen. z.B. Kohlrabiblätter, Möhrenkraut, Knoblauch, Ingwer, Sellerieknolle, Zwiebel, Pastinake, und vieles mehr.

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf!

Viel Spaß
Ihre Kräuterfee

Hier finden Sie noch mehr über die Verwendung von Kräutern!
http://die-vitalkost-küche.de/


Nach Oben


04.November 2014 - Kommunikation des Herzens
mit Frau Anke Plehn


Nach Oben


05.08.2014 - Begleitung in die nächste Ebene

Von Frau Fenger-Schwindack empfohlene Literatur

  • Sterbegesänge - Ein Reiseführer in die nächste Welt von Ottmar Jenner
  • Das Tibetische Buch vom Leben und vom Sterben - Ein Schlüssel zum tiefen Verständnis von Leben und Tod von Sogyal Rinpoche
  • Wenn alles zusammenbricht - Hilfestellung für schwierige Zeiten von Pema Chödrön
  • Jede Seele plant ihren Weg - Warum leidvolle Erfahrungen nicht sinnlos sind von Robert Schwartz
  • Die zahlreichen Leben der Seele - Die Chroniken einer Reinkarnationstherapie von Brian L.Weiss
  • Ewiges Leben oder Wiedergeburt - Sterben, Tod und Jenseitshoffnung in europäischen und asiatischen Kulturen von Michael von Brück
  • Auf der Suche nach den Regenbogentränen - Heilsamer Umgang mit Abschid und Trennung von Jorgos Canacakis und Annette Bassfeld-Schepers
  • 5 Dinge die Sterbene am meisten bereuen - Einsichten, die Ihr Leben verändern werden von Bronnie Ware
  • Die Brüder Löwenherz von Astrid Lindgren

Nach Oben


Selbstbewusster leben nach Eckhart Tolle

Die Befreiung von inneren Belastungen und Ängsten, sowie die Aktivierung der körperlichen und psychischen Gesundheit

Bei all unseren Bemühungen, unsere Lebensgestaltung positiv zu verändern und unsere Gesundheit zu verbessern, stehen uns unsere inneren Belastungen, Sorgen und Ängste im Wege. Es scheint so, dass sie in unserem Unterbewusstsein fest verankert sind. Je mehr wir dagegen kämpfen, desto stärker empfinden wir sie.

Über Jahrzehnte habe ich nach Wegen gesucht, wie man sich davon befreien kann. Aber weder in den Religionen und in der Mystik, noch in den vielen Lebens- und Erfolgsratgebern habe ich dazu überzeugende und praktikable Ansätze gefunden. Erst jetzt, vor einigen Monaten, habe ich bei Eckhart Tolle das gefunden, was uns dabei wirklich helfen kann. Im Gegensatz zu den vielfältigen Heils- und Erfolgsversprechungen zeigt uns Tolle, konkret und nachvollziehbar, wie wir unser Leben hier und jetzt ändern und verbessern können.

In meinem Vortrag beziehe ich mich auf sein Welt-Bestseller-Buch: "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" . Dieses Buch enthält Anweisungen für viele Lebenssituationen, einfühlsam und überzeugend beschrieben. Ein Vortrag kann dem Inhalt nicht gerecht werden, wer sich angesprochen fühlt, sollte sich dieses Buch selbst erarbeiten. Im Vorwort schreibt Vera F. Birkenbiehl: "Wir begreifen auf jeder Seite, dass hier einer jener wenigen wahren Meister zu uns spricht, dass er uns meint, unser Leben, unser Sein“.

Ich werde mich auf einige wesentliche Grundaussagen beschränken. Damit Sie aber auch ohne Buch sofort beginnen können, erkläre ich Ihnen seine Übungsanweisung und führe die Übung gleich im Anschluss mit Ihnen gemeinsam durch. Wie der Titel besagt, geht es zunächst darum zu erkennen, dass Leben nur in der Gegenwart, im Jetzt geschieht. Solange wir uns in Gedanken fast ausschließlich mit Vergangenheit und Zukunft beschäftigen, neigen wir dazu, uns auf die Zwänge des täglichen Tuns einzulassen und wir das mit Leben verwechseln. Natürlich müssen wir aus der Vergangenheit lernen und für die Zukunft planen, aber wir dürfen dabei die Gegenwart nicht verpassen.

Die entscheidende Aussage Tolles ist jedoch folgendes:

Die Befreiung von inneren Belastungen, Ängsten und Sorgen geschieht allein durch die Befreiung von unserem Verstand. Alle Versuche, unseren Verstand, unser Denken zu korrigieren, sei es durch positives Denken oder durch psychologische Therapien, ändern nichts am Grundproblem und kann sogar die Situation noch verschlimmern. Diese Erkenntnis ist zunächst nichts Neues. Vor allem in der östlichen Weisheit wurde schon immer auf diese Notwendigkeit hingewiesen. Das Besondere, das Neue bei Tolle ist das "Wie", wie kann ich mich von meinem Verstand befreien ohne meine Lebensumstände aufzugeben. Tolle erklärt nicht nur nachvollziehbar die Zusammenhänge, sondern ermöglicht uns mit seinen praktischen  hinweisen, sofort damit zu beginnen.

Was bedeutet denn nun, sich vom Verstand zu befreien? Es bedeutet keinesfalls den Verstand mit Alkohol oder Drogen zu betäuben, das wäre ein Rückfall unter den Verstand. Vielmehr sollen wir Ober unseren Verstand hinausgehen, das heißt, wir müssen unseren Verstand beherrschen und nicht umgekehrt. Am Verstand selbst, können wir ohnehin nichts ändern

Unser Problem besteht darin, dass der Verstand unser Bewusstsein soweit beherrscht, dass wir uns unbewusst mit ihm identifizieren und glauben, unser Verstand sei unser Selbst. Unaufgefordert serviert er uns zu jeder Situation Analysen und Impulse aus seinem Vergangenheitsspeicher, wobei die Vergangenheit mit dem geerbten Verstandesmuster bis in die Urzeit reicht. Wir sehen und beurteilen die Gegenwart durch die Augen der Vergangenheit. Das verzerrt nicht nur die Sicht völlig, sondern lasst uns vergangene Leiden und Emotionen weiter erleben und schafft die Angst vor der Zukunft.

Tolle erklärt uns, wie wir uns aus dieser Umklammerung des Verstandes wieder lösen können und aus dem Verstand wieder unser wesentliches Werkzeug machen, für das er gedacht ist. Dazu müssen wir als erstes erkennen, dass wir nicht der Verstand sind und dass es ein Bewusstsein gibt, das auch außerhalb des Verstandes existiert. Dieses Bewusstsein ist unser wahres Selbst, wir sind Bewusstsein und besitzen einen Körper und Verstand. Diese Erkenntnis nicht nur zu glauben, sondern auch selbst zu erleben, ist eine wichtige Aufgabe der späteren Übung. Diese Erkenntnis befähigt uns, den Verstand, den Denker zu beobachten. Beobachten heißt, einem Gedanken zuhören ohne ihn zu beurteilen oder zu verdammen. Wenn wir einem Gedanken zuhören, sind wir uns des Gedankens bewusst, und zugleich auch unser selbst als Zeuge dieses Gedankens. Wenn uns klar wird Da ist der Gedanke und hier bin ich, entziehen wir dem Verstand die Macht über uns. Unser Selbstgefühl ist nicht mehr von ihm abhängig. Nicht mehr so ernst genommene Gedanken, lösen sich bald auf.

Erkenntnis und Beobachtung sind also die Grundlagen zur Befreiung. Gemessen an den erreichbaren Ergebnissen ist der zu leistende Aufwand sehr gering. Allerdings ist dies kein schnelles Patentrezept und erst recht kein Selbstgänger, Sie müssen schon mit ganzem Herzen und voller Aufmerksamkeit dabei sein und dabei bleiben.

 

Die im Mittelpunkt stehende Übung ist die Verbindung mit unserem "inneren Körper"

Unter dem "inneren Körper" versteht Eckhart Tolle zum einen das unsichtbare Energiefeld, das dem, was wir als physischen Körper erfahren, sein Leben gibt. Das beinhaltet vergleichsweise das autonome Nervensystem, oder auch die Lebenskraft des Chi. Zum andern entspricht der "innere Körper'' unserer tieferen Realität, unserem wahren Selbst. Der sichtbare und greifbare Körper ist nur die Schale dieser tieferen Realität. Unser "innerer Körper'' ist eingebunden in das "Sein" und ein individueller Teil davon. Das befähigt ihn, die unermesslichen Lebensvorgange zu steuern, die Entwicklung und Erhaltung des Lebens. Hier ist weder ein eingebauter Mechanismus noch eine Fremdsteuerung tätig, es geschieht durch unseren Körper selbst, ohne Einfluss und Eingriffsmöglichkeit des Verstandes. Wenn Sie mich jetzt fragen, was ist das "Sein“, kann ich nur mit Tolle antworten: es ist mit unseren Begriffen nicht zu beschreiben. Nennen Sie es Gott, Tao oder universales Bewusstsein. Aber alle Worte können nur Hinweisschilder sein auf eine transzendente Realität, die in allem ist was ist.

Der effektivste Weg, unser Bewusstsein vom Verstand zu lösen, ist es, einfach unsere Aufmerksamkeit vom Denken weg und in den Körper zu richten und den "inneren Körper" als lebendige Gegenwart zu spüren. Diese Übung ist sehr einfach durchzuführen und dauert auch nur wenige Minuten. Allerdings setzt die Wirksamkeit die tägliche Übung Ober eine längere Zeit voraus, aber es lohnt sich für jeden in jeder Hinsicht. Ergänzend zur tagliehen Übung empfiehlt Tolle, möglichst oft den Kontakt zum "inneren Körper'' zu suchen.

Neben dem Hauptziel der Transformation des Bewusstseins hat das Gewahrsein des "inneren Körpers" noch andere Vorteile auf der körperlichen Ebene:

Einer davon ist die deutliche Verlangsamung des körperlichen Alterungsprozesses. Die Veränderung in der äußeren Form lässt sich nicht ganz aufhalten, der innere Körper wird aber immer noch voll pulsierendem Leben sein und verhindern, wie ein alter Mensch zu wirken. Ein anderer Nutzen dieser Übung ist eine hochgradige Stärkung des Immunsystems, sowohl im körperlichen als auch im psychischen Bereich, mit Aktivierung der Selbstheilung.

Wir führen jetzt gemeinsam diese Übung durch, ich benutze dazu den Originaltext von Eckhart Tolle. Versuchen Sie zunächst einmal den Anweisungen so gut es geht zu folgen. Im Anschluss erhalten Sie dazu noch einige ergänzende Erläuterungen und eventuelle Fragen beantwortet.

 

VERBINDUNG MIT DEM INNEREN KÖRPER

"Versuche es jetzt Es ist vielleicht hilfreich, die Augen für diese Übung zu schließen. Später, wenn es natürlich und leicht geworden ist, "im Körper zu sein", ist das nicht mehr nötig. Richte deine Aufmerksamkeit in den Körper. Fühle Ihn von Innen. Ist er lebend{g? Ist Leben in deinen Händen, Armen, Beinen und Füßen - in deinem Bauch, deinem Brustkasten? Kannst du das feine Energiefeld spüren, das den gesamten Körper erfüllt und pulsierendes Leben in jedes Organ und jede Zelle bringt? Kannst du es gleichzeitig in allen Teilen des Körpers als ein einziges Energiefeld spüren? Verweile für einige Momente bei dem Gefühl deines Inneren Körpers. Fange nicht an, darüber nachzudenken. Fühle es. Je mehr Aufmerksamkeit du ihm gibst, desto klarer und stärker wird dieses Gefühl werden. Es wird sich anfühlen, als würdejede Zelle lebendiger. Das Fühlen deines inneren Körpers ist formlos, grenzenlos und unergründlich. Du kannst immer noch tiefer hineingehen. Wenn du im Moment noch nicht viel fühlen kannst, dann achte auf das, was du fühlen kannst. Vielleicht ist da nur ein leichtes Kribbeln in deinen Händen oder Füßen. Das ist für den Moment genug. Achte einfach auf das Gefühl. Dein Körper beginnt lebendig zu werden. Öffne jetzt deine Augen, aber bleibe mit deiner Aufmerksamkeit bei dem inneren Energiefeld deines Körpers, während du dich im Raum umsiehst. Der innere Körper befindet sich an der Schwelle zwischen deiner Identität als Form und deiner Identität als Essenz, deiner wahren Natur. Verliere nie den Kontakt zu ihnen“.

Zu dieser Übung noch einige hilfreiche Empfehlungen aus meiner eigenen Erfahrung:

Seien Sie vor allem nicht entmutigt, wenn Sie im Anfang zu wenig empfinden können. Spätestens nach 3 bis 4 Übungen werden Sie Ihren gesamten Körper fühlen und mit weiteren Übungen die Intensität verstärken. Vor der Übung sollten Sie sich entspannen. Beginnen Sie mit Körperteilen, auf die Sie sich am besten und schnellsten konzentrieren können. Das sind für mich die Hände und als nächstes die Füße. Bleiben Sie im Anfang einige Zeit zum Beispiel bei Ihren Händen. Sobald Sie Ihre Hände einigermaßen intensiv spüren, nehmen Sie Ihre Füße dazu. Das Gefühl in Händen und Füßen erweitert sich dann fast automatisch Ober den ganzen Körper. Vorsichtshalber sei noch erwähnt, dass Sie in Ihren Körper hinein-fühlen müssen, ein etwas aktiverer Vorgang als nur "anfühlen". Anfangs kann es auch hilfreich sein, die Intension "ich bin in meinen Händen" zu nutzen, oder durch "Hinatmen" die Konzentration zu erhöhen. Da die Übung eine zunehmende Entspannung bewirkt, sollten Sie versuchen, bewusst hellwach zu bleiben.

Ich möchte Ihnen noch eine Übungsvariante erklären, mit der Sie leichter und schneller Ihr Körpergefühl erreichen können. Sobald Sie einigermaßen Ihre Hände und Füße fühlen können, lassen Sie Ihre Aufmerksamkeit mehrmals über Ihren Körper fließen, vom Kopf bis zu den Füßen und umgekehrt. Dies können Sie auch mit Ihrer Atmung verbinden, mit Ihrem langsamen Einatmen fließen Sie nach oben und beim Ausatmen nach unten. Fühlen Sie dann in Ihren Körper, sie spüren jetzt die Vibration Ihres gesamten Energiefeldes. Versuchen Sie für ein paar Minuten in jeder Zelle Ihres Körpers gegenwärtig zu sein. Tolle nennt dies eine "Überflutung" des Körpers mit Bewusstsein und empfiehlt diese Variante besonders zur Unterstützung der Selbstheilung, als Ergänzung nicht als Ersatz der Grundübung.

Abschließend noch einige Worte zum Problem der Realität:

Wir leben in einer Zeit, in der wir täglich mit neuen Entdeckungen und Erkenntnissen versorgt werden. Aktuell zum Beispiel das Hören des Urknalls oder das künstliche Herstellen von Chromosomen. Durch das Aufweichen der religiösen Dogmen scheint sich mehr Vernunft zu entwickeln, anderseits kann es zur Verwirrung führen, wenn Materie nur noch aus 99,9% Nichts besteht und ihr Zustand als Welle oder Teilchen von einem Beobachter abhängt. Wenn es im Grunde weder Farben noch Töne gibt, dass wir unsere Umwelt nur als Hologramm, als Illusion unseres Gehirns wahrnehmen. Das ändert aber nichts daran, dass Materie real existiert, sonst könnten wir sie nicht wahrnehmen. Allerdings zunächst in Form von Energieschwingungen mit unterschiedlicher Dichte und Variation . Erst über die Wahrnehmung mit unseren Sinnesorganen ergibt sich das uns bekannte Bild der unendlichen Vielfalt der Formen. Man könnte sagen, die Schöpfung betrachtet sich selbst durch unsere Augen.

Wir sollten erkennen, dass es verschiedene Realitäten gibt. Für uns Menschen bedeutet Realität zunächst alles das, was wir mit unserem Körper, den Sinnen und dem Verstand wahrnehmen und erleben können. Das ist aber nur ein Teil unserer Realität, unsere wahre Identität ist Bewusstsein mit einer geistigen Essenz, deren Zugang aber verschüttet ist. Eckhart Tolle zeigt uns eine Möglichkeit, auch diesen Teil unserer Realität wahrzunehmen und für unser Leben hier und heute zu nutzen. Der erste Schritt könnte sein, sich selbst bewusster zu sehen und mit neuem Selbstbewusstsein sich von allen Göttern, Dämonen und Heiligen zu befreien. Der Zugang zum schöpferischen Sein liegt nur in uns selbst. Unser Körper mit seinen Sinnen und seinem Verstand sind ein Privileg innerhalb der Schöpfung. Wir sollten Ihn sorgsam pflegen und ihn verantwortungsvoll für unser Wohl nutzen. Für eine bessere Welt stehen uns allerdings die gesellschaftlichen und politischen Zwänge im Wege. Bevor sich nicht weltweit ein Paradigmenwechsel auf Bewusstseinsebene durchsetzt, werden wir auf eine wesentliche Änderung vergeblich warten. Bis dahin bleibt uns nur übrig, sich mit einem gestärkten Selbstbewusstsein auf die bestehenden Verhältnisse einzurichten. Eine weitere Vertiefung zu diesem Thema finden Sie bei Eckhart Tolle: "Eine neue Erde, Bewusstseinsprung anstelle von Selbstzerstörung".

 

Manfred Breddermann Woltersdorf, im Mai 2014

Naturheilpraxis Dipl.-Ing. Manfred Breddermann Heilpraktiker

39175 Biederitz OT Woltersdorf,     Hauptstr . 12         Tel.: 039292-672180


Türrahmenübungen

Mit diesen Übungen können Sie in 5 Minuten Türen gesamten Körper in Schwung bringen. Sie bewegen dabei alle Gelenke, trainieren sanft alle Muskel und fordern die Durchblutung. Probieren Sie es einmal aus, spüren Sie wie Ihr ganzer Körper belebt wird und Sie sieb insgesamt besser fühlen.  Ausführen kann sie jeder zu jeder Zeit, ohne Vorbereitung, bei Beachtung der unten beschriebenen Hinweise auch bei vorhandenen Beschwerden. Führen Sie die Übungen mindestens einmal, besser zweimal am Tage durch, besonders, wenn Sie längere Zeit gesessen haben. Die meisten dieser Übungen können auch ohne Türrahmen ausgeführt werden, der Türrahmen gibt Timen aber einen besseren Halt und entlastet Ihr Körpergewicht. Dafür sollte Ihr Türrahmen möglichst eine umlaufende Kante haben, an der Sie sich festhalten können Auch wenn alle Übungen leicht und ohne Anstrengung durchführbar sind, sollten Sie sanft beginnen und nur langsam die Intensität steigern. Die einzelnen Übungsteile erfolgen 10-mal je Seite, die Anzahl kann mit der Zeit auf 15-mal erhöht werden. Die Laufersatzübung wird 30- bis 50-mal ausgeführt. Die Türrahmenübungen bestehen aus 7 Einzelübungen, die aufeinander abgestimmt sind

 

1. Übung

Sie stellen sich zwischen den Türrahmen und halten sich am oberen Querrahmen fest. Jetzt pendeln Sie mit Ihrem Körper vor und zurück. Dabei bleiben Ihre Fußsohlen auf dem Boden, das heißt, Sie bewegen sich in den Fußgelenken. Die Intensität dieser Übung steigern Sie, indem Sie sieb beim Vorwärtspendeln nach vorne durchhängen und beim Rückwärtspendeln die Oberschenkel anspannen. Achten Sie darauf, dass zwischen vorwärts und rückwärts der Körper jeweils entspannt ist.

 

2.Übung

Sie stehen 5 bis 10 cm hinter dem Rahmen und halten sieb Links und rechts seitlich in Brusthöhe fest. Jetzt pendeln Sie seitwärts gegen Ihre Hände, die Fußsohlen bleiben wieder auf dem Boden. Die Betonung dieser Übung liegt auf Entspannung und sanfte Verschiebung des Körpers. Halten Sie Ihre Füße zusammen und lassen sich entspannt gegen Ihre Hand fallen, wobei Sie mit der anderen Hand dieses "Fallenlassen" regulieren.

 

3. Übung

Sie stehen etwas hinter dem Rahmen und halten sich am oberen Rahmen fest. Jetzt wechseln Sie zwischen Zehenstand und Hackenstand. Sie stellen sich auf Ihre Zehen, rollen zurück und heben Ihre Vorderfuße soweit, dass Sie auf Ihren Hacken stehen. Diese Übung fördert besonders Ihre Beindurchblutung. Wenn Sie längere Zeit gesessen haben, sollten Sie zumindest diese Übung immer mal wieder einschieben. Allerdings werden dabei Ihre Fuß- und Wadenmuskel stark gefordert. Beschränken Sie sieb daher anfangs auf die halbe Höbe, Sie bekommen sonst garantiert einen ausgeprägten Muskelkater. Erst nach mehreren Übungstagen sollten Sie langsam die Intensität bis zur vollen Muskelanspannung steigern.

 

4. Übung

Sie stehen etwas hinter dem Rahmen und halten sich am oberen Rahmen fest. Dies ist eine Laufersatzübung, Sie laufen auf der Stelle, behalten aber Ihre Fußspitzen auf dem Boden. Sie heben nur die Hacken im Wechsel. Die Übung können Sie schnell oder langsam durchfuhren. Intensivieren können Sie diese Übung, indem Sie Ihre Knie möglichst weit nach vorne schieben und Ihre Hacken jeweils mit Druck aufsetzen. Diese Steigerung sollten Sie aber erst nach einigen Übungstagen vorsichtig versuchen, weil dabei Ihr Kreuzbereich eventuell zu starke Impulse abbekommt. Entscheid ist die häufige Bewegung Ihrer Knie- und Hüftgelenke ohne Belastung durch das Körpergewicht.

 

5. Übung

Nach der Laufübung machen Sie in der gleichen Positionstellung die Kniehebeübung. Sie treten auf der Stelle und heben dabei abwechselnd Ihre Knie nur so hoch, wie Sie es ohne Anstrengung schaffen. Die Übung können Sie steigern, indem Sie beim Hochheben die Fußspitze nach unten drücken.

 

6. Übung

Bei den bisherigen Übungen stand der untere Teil Ihres Körpers im Vordergrund. Die beiden nächsten Übungen gelten Ihrem Oberkörper, wobei der gesamte Körper gedehnt wird. Diese Übung geht auch ohne Türrahmen. Sie strecken abwechselnd Ihre Arme senkrecht in die Höhe und versuchen ganz oben nach etwas zu greifen. Wichtig dabei ist, dass Sie gleichzeitig den Fuß am Boden lassen und nach unten drücken, so dass die gesamte Körperseite gedehnt wird. Also nicht auf die Zehenspitzen stellen, und jeweils den rechten Arm mit dem rechten Fuß einsetzen und links genauso. Ebenso wichtig ist es, gerade bei dieser Übung sehr vorsichtig zu beginnen. Diese "Überkopfarbeit" beansprucht den gesamten Schultergürtel, was die wenigsten gewohnt sind. Also bitte ohne Anstrengung beginnen und nur langsam steigern. Nach entsprechender Einarbeit sollte die Übung jedoch mit kräftiger Anspannung erfolgen. Den Arm nur "zum Gruße" zu erheben, bewirkt natürlich nichts.

 

7. Übung

Diese Übung ist ähnlich der 2. Übung. Sie stehen vor dem Türrahmen und halten sich seitwärts fest. Der Abstand ist jetzt etwas grösser, etwa eine Fußläng bis zur Außenkante des Türrahmens. Ihr Körper pendelt jetzt nicht einfach von links nach rechts, sondern beschreibt in etwa einen Halbkreis beim Pendeln. Wie bei der 2. Übung lassen Sie sich wieder in Ihre Hand fallen. Dies geschieht jetzt aber intensiver und beansprucht Ihren ganzen Oberkörper. Diese Übung ist praktisch ein "einarmiger Liegestütz im Stehen". Nach einiger Übung sollte dies aber so gelingen, dass Sie die 7.Übung als abschließende Entspannung empfinden

 

Naturheilpraxis Dipl.-Ing. Manfred Breddermann Heilpraktiker

39175 Biederitz OT Woltersdorf,             Hauptstr. 12     Tel.: 039292-672180


Übungen für die Selbstbehandlung

Heilung erfolgt allein durch Selbstheilung unseres Körpers. Ohne Ausnahme sind alle Heilverfahren nur Hilfsmittel, die den Körper dabei unterstützen. Verantwortlich für die Selbstheilung ist unser inneres Energiesystem, das wir als Lebens­ kraft, vegetatives Nervensystem und Immunsystem kennen. Auf der Verstandesebene  haben wir keinen direkten Zutritt zu diesem Energiesystem. Mit den energetischen Heilverfahren , wie zum Beispiel Quantenheilung , Heilströmen und Reiki, ist dieser Zutritt zwar möglich, setzt aber eine entsprechende Ausbildung voraus . Eckhart Tolle zeigt uns einen Weg, wie wir auf einfachste Weise unser Energiesystem direkt beeinflussen und aktivieren können, ohne Vorkenntnisse  und absolut gefahrlos. Dieser Zugangsweg  ist das Hineinfühlen in unseren Körper, mit etwas Üben für jeden sofort machbar. Diese ideale Selbstbehandlung soll den professionellen Behandler nicht ersetzen, sie soll Erkrankungen vorbeugen und den Heilungsverlauf beschleunigen. Die Selbstbehandlung hat noch den Vorteil, dass sie täglich und zu jeder Zeit ausgeführt werden kann, ohne Kosten- und großen Zeitaufwand.

 

Bei den Übungen bitte ich folgendes zu beachten:

Das "Hineinfühlen" in den Körper ist ein etwas aktiverer Vorgang als nur "anfühlen“. Anfangs kann es hilfreich sein, die Intension "ich bin in meinen Händen" zu nutzen, oder auch durch gedankliches "Hinatmen" die Konzentration zu erhöhen. Dabei darf die "Konzentration" kein willentlicher Kraftakt sein, sondern eine zielgerichtete Aufmerksamkeit.

 

Übung 1 Allgemeine Aktivierung der Körpersysteme und Stärkung des Immunsystems.

  •  Nehmen Sie eine bequeme Haltung ein, Sie können sitzen oder liegen.
  •  Entspannen Sie sich und richten Ihre Aufmerksamkeit in Ihren Körper.
  • Fühlen Sie jetzt in Ihre Hände und Füße, bleiben Sie im Moment dabei, bis Sie dort eine Reaktion verspüren, ein leichtes Kribbeln oder Wärme.
  • Dann lassen Sie Ihre Aufmerksamkeit durch Ihren Körper "fließen“, von den Füßen bis zum Kopf und umgekehrt. Anfangs gehen Sie dabei kurz über einzelne Körperteile: Füße-Waden-Knie-Oberschenkel-Bauch und so weiter, ca. 5-mal. Nach ein paar Übungen können Sie dies vereinfachen, indem Sie im langsamen Atemrythmus mit dem Einatmen nach oben "fließen" und mit dem Ausatmen nach unten.
  • Anschließend fühlen Sie dann in Ihren Körper, sie spüren jetzt die Vibration Ihres gesamten Energiefeldes. Versuchen Sie für ein paar Minuten in jeder Zelle Ihres Körpers gegenwärtig zu sein. Tolle nennt dies eine "Überflutung" des Körpers mit Bewusstsein.
  • Da diese Übung gleichzeitig sehr tief entspannt , bietet sie auch eine ideale Einschlafmöglichkeit

 

Übung 2 Die Aktivierung von einzelnen Körperbereichen

Die folgende Übung können Sie auch im unmittelbaren Anschluss an die Übung 1 durchführen. Die vorbereitenden Massagen können dann entfallen.

  • Den Problembereich mit den Fingerspitzen leicht einige Male massieren , oder auf Muskelbereichen die Hautoberfläche kreisförmig etwas verschieben .
  • Dann den Problembereich mit der Fingerspitze sanft berühren, sich auf den Berührungspunkt konzentrieren und in den Körperbereich hineinfühlen .
  • Die zu spürende Reaktion ist sehr unterschiedlich. In einem gesunden Bereich spüren Sie nur etwas Wärme, bei einem verspannten Muskel spüren Sie zum Beispiel sofort eine Reaktion, die sich in die benachbarten Bereiche ausdehnt und auch etwas schmerzhaft sein kann.
  • Nach 1 bis 2 Minuten nehmen Sie Ihren Finger weg, bleiben aber mit Ihrer Aufmerksamkeit noch eine Weile in Ihrem Problembereich. Die Reaktionen können noch eine längere Zeit anhalten.

Diese Übung können Sie bei allen körperlichen Problemen und Erkrankungen anwenden. Sie unterstützen damit die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers und schaden kann es auf keinen Fall. Am deutlichsten können Sie die Wirkung bei Verspannungen und Funktionsstörungen erkennen, zum Beispiel bei Nacken- und Schulterverspannungen. Hier beginnen Sie Ihre Übung, indem Sie mehrfach Ihre Handfläche mit leichtem Druck über dem Nacken hin und her schieben. Dann legen Sie eine Hand auf Ihren Nacken und fühlen für 1 bis 2 Minuten in den Nackenbereich. Bei Schnupfen massieren Sie mit den Fingerspitzen die seitlichen Nasenansätze bis zur Nasenwurzel. Dann berühren Sie die Nasenwurzel mit einem Finger und verfahren weiter wie oben beschrieben. Bei Gelenkproblemen, besonders bei den Knie- und Hüftgelenken, werden Sie mit dieser Übung zwar kurzfristig die schmerzverursachenden Muskelblockaden auf­ lösen können, soweit aber bereits Knorpelschäden vorhanden sind, reicht dies leider nicht aus. Zusätzlich müssen die Gelenke kontinuierlich und ausreichend bewegt werden. Nur über die Gelenkbewegung kann das Knorpelgewebe ver.- und entsorgt werden, um sich fortlaufend zu regenerieren. Die hoch gepriesenen Nahrungsergänzungsmittel sind zwar hilfreich, bleiben aber in den meisten Fällen wirkungslos. Die Eigenproduktion des Körpers reicht normalerweise aus. Das Problem ist nicht die zur Verfügung stehende Menge, sondern der unzureichende Transport innerhalb der Gelenke. Die beste Vorbeugung gegen Knorpelschäden ist das tägliche Lauftraining. Bei vorhandenen Beschwerden kann das Ergometer die Knorpelerneuerung fördern, wenn es täglich auch genutzt wird, am besten 2- bis 3-mal für 5-10 Minuten, bei unterster Belastungsstufe. Die erforderlichen Gelenkbewegungen sind auch mit speziellen Pendelübungen erreichbar, zum Beispiel im Sitzen durch mehrfaches Anheben des Knies und Auspendeln des Unterschenkels.

 

Weitersdorf im Mai 2014 Literatur: Eckhart Tolle: "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart"


Nach Oben